Sparkassenstiftung – Engagement zum Wohle anderer

von Philipp Heiser
47 views
Sparkassenstiftung – Engagement zum Wohle anderer

Europäischer Tag des Stiftens

Der 1. Oktober – als „Europäischer Tag des gemeinnützigen Stiftens“ stellt das Engagement vieler Stiftungen in den Vordergrund. Ziel der „Privatstiftung Kärntner Sparkasse“ ist Nachhaltigkeit und Mehrwert für die Gesellschaft.

Etwa 141.000 Stiftungen gibt es in Europa, davon sind 3.100 in Österreich beheimatet. Etwa 6 Prozent sind gemeinnützig tätig und ermöglichen innovative Projekte und Initiativen in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen.

Seit ihrer Gründung vor 181 Jahren trägt die Kärntner Sparkasse maßgeblich dazu bei, die Grundlagen für Wohlstand und eine erfolgreiche Zukunft für die Menschen in unserem Land zu schaffen. Ob es sich um sportliche, kulturelle, soziale oder wissenschaftliche Einrichtungen handelt – in allen Bereichen leistet die Kärntner Sparkasse ganz im Sinne des Sparkassengedankens „Hilfe zur Selbsthilfe“.

1999 war die Kärntner Sparkasse die weltweit allererste Sparkasse, die in eine „Sparkassen-Stiftung“ umgewandelt wurde und hatte damit Vorbildwirkung. Der Fördergedanke, wie er bereits in der Gründungsurkunde festgelegt war, wurde damit auch in den Statuten verankert. Es gehört nämlich zum Selbstverständnis der ältesten Kärntner Bank (die Kärntner Sparkasse wurde am 12.2.1835 gegründet), neben den wirtschaftlichen Interessen auch die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Menschen in Kärnten zu fördern.

Der Vorstand der Privatstiftung Kärntner Sparkasse: Sparkasse-Präsident KR Mag. Alois Hochegger, Vorstandsvorsitzender Mag. Johann Krainer, Vorstandsdirektor Mag. Siegfried Huber und Dr. Reinhard Sladko

So werden jährlich von der Kärntner Sparkasse 1,5 bis 2 Millionen Euro für hunderte Projekte in Kärnten ausgeschüttet und diese maßgeblich unterstützt. Viele davon könnten ohne die Hilfe der Kärntner Sparkasse nicht realisiert werden. Aktuelles Beispiel ist die Förderung des Alpenvereines Klagenfurt: mit der Sparkassen-Förderung von 150.000 Euro wurde der Grundstein für die Renovierung der Klagenfurter Hütte gelegt, der die Schließung drohte.

Das Stadttheater Klagenfurt feierte vor ein paar Jahren sein 100 Jahr-Jubiläum – ohne Kärntner Sparkasse, die damals aus ihrem Spendenfonds die Mittel für seine Erbauung zur Verfügung stellte, wäre es gar nicht da. Ebenso wie das erste Teilstück der Großglockner Hochalpenstraße bis zur Pasterze, das nur mit Mitteln der Kärntner Sparkasse erbaut werden konnte.

Standen früher also Förderungen für infrastrukturelle Projekte im Vordergrund (aus Mitteln der Kärntner Sparkasse wurden z.B. das Konzerthaus Klagenfurt, die Wörthersee-Süduferstraße, das Landesmuseum, die Handelsakademie Klagenfurt und viele andere Großprojekte entweder zur Gänze oder maßgeblich erbaut und unterstützt) sind es in den letzten Jahrzehnten vor allem Unterstützungen für soziale, kulturelle, sportliche und wissenschaftliche Institutionen. Besonderes Augenmerk wird dabei heute auf Innovation, Bildung und Jugendförderung gelegt.

So ist die Kärntner Sparkasse der größte private Förderer der Universität Klagenfurt, wichtiger Unterstützer der AVS (Sozialhilfeverbände Kärnten), Musikverein Kärnten (seit 135 Jahren!), Kärntner Landesarchiv, Ensemble Porcia, Carinthischer Sommer, KAC und VSV, Schulheim Josefinum, SOSKinderdorf Moosburg und vieler, vieler anderer Sozial-, Kultur- und Sportpartner seit Jahrzehnten.

Auch die „Zweite Sparkasse“ ist eine Einrichtung, die die soziale Ader der Kärntner Sparkasse zeigt. Die „Bank für Menschen ohne Bank“ wird von ca. 40 aktiven und pensionierten Mitarbeitern der Kärntner Sparkasse ehrenamtlich in deren Freizeit geführt. In Zusammenarbeit mit den Schuldnerberatungsstellen wird Menschen ein kostenloses Bankkonto zur Verfügung gestellt, damit sie am gesellschaftlichen Leben wieder teilhaben können und die Wiedereingliederung, Entschuldung und Eingliederung in die Arbeitswelt gelingen kann.

0 Kommentar
0

Weitere Themen

Schreiben Sie ein Kommentar