Kärntner Sparkasse fördert UNI-Lehrstuhl Industrie 4.0

von Philipp Heiser
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Kärntner Sparkasse fördert UNI-Lehrstuhl Industrie 4.0

Kärntner Sparkasse fördert UNI-Lehrstuhl Industrie 4.0

Mit einer Förderung von 300.000 Euro unterstützt die Privatstiftung Kärntner Sparkasse die neue Stiftungsprofessur Industrie 4.0 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Durch vernetzte Produktionssysteme soll die Wirtschaftskraft der Betriebe in Kärnten zukunftsfit gemacht sowie spezialisierte Arbeitskräfte nach Kärnten zurück gebracht werden.

„Smart-Factory“ heißt die industrielle Revolution. Ständiger Datenaustausch innerhalb der Produktionsprozesse mittels modernster Kommunikationstechnologie: alles ist miteinander vernetzt, vom Fertigungsroboter über das Technikerteam, das Sicherheitssystem bis zur Logistik.

Keine Angst vor automatisierten Produktionsprozessen, sondern im internationalen Wettbewerb eine führende Position einzunehmen, heißt das Credo. In Kärnten sind namhafte Leitbetriebe tätig, die weltweit erfolgreich sind. An ihren heimischen Standorten sind wichtige und hochspezialisierte Arbeitsplätze gebunden. Doch die Betriebsabläufe werden sich gravierend ändern: Effizienz, Flexibilität und Individualität in der Produktion sind entscheidend, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein.

Ab Juni 2018 wird an der AAU Klagenfurt und der TU Graz gemeinsam eine neue „Stiftungsprofessur Industrie 4.0“ gegründet, die die Optimierung in der Produkt- und Produktionsplanung (Ressourcen-Effizienz) zum Ziel hat. Als größter privater Sponsor der Universität Klagenfurt fördert die Kärntner Sparkasse dieses neue Institut mit einer Forschungs-Förderung von 300.000 Euro.

Kluge Köpfe und künstliche Intelligenz

Nicht billige Hände braucht das Land, sondern kluge Köpfe. Spezialisierte und hochspezialisierte Jobs sollen in Kärnten gesichert und neue geschaffen werden. Das stärkt die heimische Wirtschaftskraft für Industrie und mittelständische Unternehmen. Smarte (also intelligente) Maschinen, die in automatisierten Produktionsabläufen eingesetzt werden und diese steuern, sind keine Zukunftsmusik mehr. Hier gilt es, den Wissenschafts-Standort Kärnten mit den nötigen Ressourcen auszustatten. Ab Mitte des Jahres soll der neue Studienzweig in Betrieb gehen.

Gemeinsam mit der Kärntner Sparkasse fördern die Stiftungsprofessur Industrie 4.0 auch der KWF, Infineon, Kostwein Holding, Hirsch Armbänder, FunderMax und cms.

BU:

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