Bedeutung des Sparens weiter hoch

von Kaerntner Sparkasse
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Die aktuelle Sparkassen-Studie zum Sparverhalten zeigt, dass in Österreich durchschnittlich 259 Euro pro Monat gespart werden. Aber mit nur 10% mehr Aktien wären 7 Mrd. Euro mehr Erträge möglich. Neu: Vermögensverwaltung für alle mit dem Invest Manager in George

Spareinlagen steigen weiter

76% der Österreicher geben an, dass ihnen das Thema Sparen wichtig ist. Obwohl der Wert fast genauso hoch ist wie vor zehn Jahren, liegt die tatsächliche Sparquote im Lande deutlich niedriger. Während 2009 noch 11,4% vom frei verfügbaren Einkommen gespart wurden, liegt der Wert heute bei 7,4%. Im Durchschnitt geben die 900 Österreicher, die im Rahmen einer repräsentativen IMAS-Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen befragt wurden an, dass sie rund 259 Euro monatlich sparen können. Das schlägt sich besonders stark beim Wachstum der Einlagen nieder: Laut OeNB liegen bei österreichischen Banken über 260 Milliarden Euro auf gering verzinsten Produkten, um 27% mehr als noch 2009.

Kärntner Sparkasse Vorstandsdirektorin Gabriele Semmelrock-Werzer

Hätten die Österreicher in den letzten fünf Jahren nur zehn Prozent davon nicht aufs Sparbuch sondern in Aktien angelegt, hätten sie sieben Milliarden Euro an zusätzlichen Erträgen erwirtschaften können“, rechnet Gabriele Semmelrock-Werzer, Vorstandsdirektorin der Kärntner Sparkasse, vor. Aufgrund der geringen Einlagen-Zinsen und der in manchen Jahren hohen Inflation verlieren die Österreicher seit 2015 (nach Abzug der Inflation) 14,7 Milliarden Euro an Kaufkraft. „Da könnte man durch eine Abschaffung oder zumindest Reduktion der Wertpapier-KESt sicher Anreize schaffen, damit sich das ändert und mehr Menschen mit Wertpapieren langfristig vorsorgen“, fordert Semmelrock-Werzer. „Das Sparbuch eignet sich besonders in diesem Zinsumfeld nur mehr als kurzfristige Liquiditätsreserve.“

Wertpapierinvestment in die Megatrends der Zukunft

Mit dem aktiv gemanagten Fonds ERSTE FUTURE INVEST (AT0000A296E8) gibt es eine neue Investment-Möglichkeit, um in die Megatrends der Zukunft zu investieren. Als zukunftsträchtige Investmentfelder wurden Gesundheit & Vorsorge, Lebensstil, Technologie & Innovation, Umwelt & saubere Energie und Aufstrebende Märkte ausgemacht und in diesem Fonds gebündelt. „Aus unserer Sicht macht ein Fondssparplan speziell für Einsteiger am meisten Sinn. Mit 50 Euro im Monat kann man da schon einsteigen“, so Gabriele Semmelrock-Werzer.

Das Sparbuch für den Notgroschen

Die Sparmotive sind bei den Österreichern weitgehend unverändert: Der Notgroschen ist und bleibt seit zehn Jahren die Nummer eins mit 82%. Ein alarmierender Rückgang ist beim Thema Altersvorsorge zu sehen (2009: 56%). „Nur mehr 40 Prozent wollen dafür Geld zur Seite legen. Das ist angesichts der steigenden Lebenserwartung keine gute Entwicklung“, meint Semmelrock-Werzer. Die Österreicher scheinen immer mehr im Hier und Jetzt leben zu wollen: Für Urlaubsreisen wollen 31% sparen und für größere Anschaffungen wie Haus, Wohnung oder Auto 49%. Bei den Sparformen gibt es in den Top-3 keine Veränderung: Sparbuch (76%), Bausparer (58%) und Lebensversicherungen (40%) bleiben die beliebtesten Anlageformen. Die größte Steigerung gibt es in den letzten zehn Jahren bei Wertpapieren: 29% (+12) investieren in diese Anlageklasse. 24% haben eine staatlich geförderte Pensionsvorsorge.

Invest Manager: Die neue digitale Veranlagung in George

Auch wenn 70% der Österreicher sagen, dass sie beim Kauf von Wertpapieren am liebsten in die Filiale zu ihrem Berater gehen, so findet sich auf Nummer zwei bereits das Online-Banking (13%), das seit Jahren für den Wertpapierkauf immer wichtiger wird. „Daher haben wir jetzt eine völlig neue Investment-Lösung in George, die Vermögensverwaltung für alle bietet“, so Gabriele Semmelrock-Werzer. Der Invest Manager ist eine aktiv gemanagte Anlageverwaltung, wo man – je nach Risikoneigung – einen auf die eigenen Bedürfnisse angepassten Anlagemix bekommt, den man bei Bedarf auch noch individualisieren kann. Bei der Umsetzung des persönlichen Anlagemix setzt man auf Algorithmen und das Know-how der Investment-Experten.

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