Sparefroh und Lesefuchs machen Kindern das Lesen schmackhaft
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Computerspiele, Fernsehen, Internet – die Konkurrenz für das Buch ist gewaltig angewachsen. Alles was sich bewegt, bunt ist und Geräusche macht, fesselt natürlich die Aufmerksamkeit von Kindern.

Negativer Nebeneffekt: Das meiste davon wird passiv konsumiert, doch auch die Inhalte  tragen nicht gerade zu einer gedeihlichen Entwicklung bei. Hirnforscher Manfred Spitzer behauptet sogar, die neuen Medien machen Kinder dick, dumm und gewalttätig. Auch wenn das etwas „überspitzt“ ;-))  ist – einen wahren Kern hat diese These durchaus.

Kinder brauchen eigene Erfahrungen und Erlebnisse, um sich gut entwickeln zu können. Oder wie es der Neurobiologe Gerald Hüther formuliert: „Nur das, was man sich selbst erarbeitet, bringt einen wirklich weiter“.

Wichtig sind auch gute Bücher. Aber die werden doch auch passiv konsumiert, könnte man einwenden. Stimmt. Aber –  ein Buch verlangt dem Kind einiges an Hirnleistung ab. Eigene Erfahrungen, Wissen und Phantasie müssen aktiviert werden, um die Buchstaben und Worte in Geschichten zu übersetzen.

Um Kindern das Lesen wieder schmackhaft zu machen, hat der Kärntner Verein Mini-Max, Herausgeber der gleichnamigen Kinder-Zeitschrift, den Lesepass erfunden. Wer 5 Bücher gelesen hat, bekommt einen Gutschein für ein kleines Geschenk. Mit 9 Gutscheinen ist der Pass gefüllt.

Zusammen mit den Mini-Max-Kooperationspartnern, dem Land Kärnten, der  Arbeiterkammer, der Kronen Zeitung und der Kärntner Sparkasse, stellte Theo der Lesefuchs, das Maskottchen der Aktion, den Lesepass in der Kärntner Sparkasse vor.

 

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/ 31.10.2014
 
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